Werte schaffen durch Innovation26 May 2013

Engagement für Mitarbeiter, Nachbarn, Gesellschaft und Umwelt

Boehringer Ingelheim in Deutschland engagiert sich seit Jahrzehnten weit über die eigentlichen geschäftlichen Belange hinaus. Dieses Engagement, das unter anderem die Themenbereiche Mitarbeiter, Nachbarn, Gesellschaft oder Umwelt betrifft, umfasst eine Fülle von unterschiedlichen Aktivitäten, die nicht nur an den deutschen Standorten Ingelheim, Biberach, Dortmund und Hannover durchgeführt werden.

Die ethischen Prinzipien, denen sich Boehringer Ingelheim seit mehr als 125 Jahren verpflichtet fühlt, haben eine Kultur der unternehmerischen und sozialen Verantwortung geschaffen. Soziales und gesellschaftliches Engagement haben für Boehringer Ingelheim viele Facetten und sind fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert.

Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist fest in der Unternehmensphilosophie von Boehringer Ingelheim verankert.

Mit dem Aktionsplan konkretisieren wir Ziele und Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen, die im betrieblichen Umfeld beeinflussbar sind, wie Arbeitsplatzgestaltung, Barrierefreiheit und soziale Leistungen.

Ziel der Konvention ist es nicht nur, die äußeren Rahmenbedingungen zu verbessern, sondern auch die Grundhaltung zu ändern und ein "Grundverständnis“ zu erreichen. Noch sehen viele Menschen ohne Behinderung vor allem das, was Menschen mit Behinderung nicht können. Es geht  darum, diesen Defizitansatz zu überwinden und darauf zu achten, was jemand besonders gut kann.

Hier verbindet sich die soziale und gesellschaftliche Verantwortung mit der unternehmerischen Verantwortung. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung steigt in den Unternehmen die Wahrscheinlichkeit, dass bei längerer Lebensarbeitszeit Mitarbeiter im Laufe ihres Beschäftigungsverhältnisses eine Krankheit, eine Behinderung oder Schwerbehinderung erwerben. Wir möchten schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen sicherstellen, dass wir nicht auf die Expertise und die Arbeitsleistung dieser erfahrenen Experten verzichten müssen.

Deshalb hoffen wir, dass durch den Aktionsplan ein gemeinsames Grundverständnis, eine gemeinsame Ausrichtung zum Inklusionsgedanken gefördert und mehr Menschen mit Behinderungen der Weg in ein Beschäftigungsverhältnis geebnet wird.

Jeder einzelne Mitarbeiter macht unser Unternehmen besser und stärker. Denn jeder gehört dazu, wird respektiert und erfährt, so wie er ist, Wertschätzung. Das bedeutet Inklusion. Weil er von anderen unterstützt wird, kann er sein Bestes geben und er selbst sein. Das bedeutet Diversität. Deshalb sind Inklusion und Diversität eng miteinander verknüpft.

Weitere Informationen zum Thema „Integration von Menschen mit Behinderung“  

  • Audit berufundfamilie

    Zertifikat seit 2005 - Re-zertifiziert 2011

    Das audit berufundfamilie® ist ein strategisches Managementinstrument, das uns darin unterstützt, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in eine tragfähige, wirtschaftlich attraktive Balance zu bringen. Es wird von den führenden deutschen Wirtschaftsverbänden empfohlen und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin und des Bundeswirtschaftsministers. 

  • Corporate Health Award 2011
    Corporate Health Award 2011

    Boehringer Ingelheim ist wiederholt für das „Beste Betriebliche Gesundheitsmanagement in der Sparte Chemie/Pharma“ mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet worden.

    Das Betriebliche Gesundheitsmanagement leistet einen wichtigen Beitrag, um die Gesundheit, Arbeitskraft und Lebensqualität der Menschen im Unternehmen zu unterstützen. Boehringer Ingelheim bietet seinen Mitarbeitern sehr hochwertige und genau auf sie zugeschnittene Gesundheitsleistungen. Körperliche Fitness, Ernährung und Entspannung bilden die Schwerpunkte der Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge. So profitieren die Mitarbeiter beispielsweise im eigenen Boehringer Ingelheimbewegt–Gesundheitszentrum von Angeboten zur Rückengesundheit und körperlichen Fitness. Mit „FIT IM LEBEN – FIT IM JOB“ hat Boehringer Ingelheim ein mehrstufiges Gesundheits-Checkup-System mit nachaltigem präventivmedizinischen Fokus etabliert, das allen Mitarbeitern ab dem 40. Lebensjahr offen steht.

    Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service und das Marktforschungsinstitut EuPD Research zeichnen seit 2009 jährlich die besten Betrieblichen Gesundheitskonzepte in acht Branchen- und drei Sonderkategorien aus, um so auf die Bedeutung Betrieblichen Gesundheitsmanagements aufmerksam zu machen. Die Teilnahme ist für alle Unternehmen, die aktiv Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter ergreifen, offen. Der Corporate Health Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und wird durch die Techniker Krankenkasse unterstützt.

  • VAA-Studie: Befindlichkeiten 2011
    VAA-Studie - Befindlichkeiten 2011

    2011 fand zum zehnten Mal eine Umfrage zu den „Befindlichkeiten“ von Führungskräften in den Unternehmen der chemischen Industrie statt.

    Die vom Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der Chemischen Industrie e. V. (VAA) durchgeführte Befragung ermittelte die aktuelle Stimmung von gut 2.000 außertariflichen und Leitenden Angestellten in 25 größeren Chemie- und Pharmaunternehmen.

    Die Unternehmen wurden in den folgenden Kategorien bewertet:

    • Unternehmensstrategien
    • Unternehmenskultur
    • Arbeitsbedingungen
    • persönliche Befindlichkeiten und
    • Motivation.


    Boehringer Ingelheim erzielte in der Kategorie "Motivation" das beste Ergebnis und steht damit insgesamt auf dem 3. Platz, eine Position besser als im Vorjahr. Die ersten beiden Plätze belegen Wacker Chemie und BASF.

  • Responsible Care®

    "Responsible Care®" ist eine Selbstverpflichtung der chemischen Industrie. Dieses Programm wird von Boehringer Ingelheim intensiv mit eigenen Aktivitäten ausgefüllt.

    Schon Auszubildende setzen sich mit "Responsible Care®" in Seminaren auseinander. Sie diskutieren die Leitlinien der Chemischen Industrie und tauschen ihre Erfahrungen im Unternehmen aus.

  • TOP Arbeitgeber Deutschland 2009

    TOP Arbeitgeber Deutschland 2009

    TOP Arbeitgeber Deutschland 2009

    Das unabhängige Forschungsunternehmen CRF (Corporate Research Foundation) hat in seiner jüngsten Studie „Top-Arbeitgeber 2009“ die attraktivsten Unternehmen Deutschlands ermittelt; mit dabei unter den TOP 20 ist auch Boehringer Ingelheim.

    Boehringer Ingelheim hat das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber“ erhalten, das für herausragende Qualität in der Unternehmens- und Arbeitgeberkultur steht. Verliehen wird die Auszeichnung von der Corporate Research Foundation (CRF), die seit 2003 die Arbeits- und Karrierebedingungen deutscher Firmen beurteilt. Boehringer Ingelheim belegte unter den TOP 20 als einziges forschendes Pharmaunternehmen den Platz 14. Insgesamt nahmen an der branchenübergreifenden Studie 105 Unternehmen teil, welche überwiegend zu den Großunternehmen zählen, u.a. Bosch, Henkel, Deutsche Bank, Carl Zeiss, Vodafone, Ernst & Young oder Sanofi.

  • HEBA-Projekt
    HEBA - Projekt

    Boehringer Ingelheim engagiert sich am Standort Ingelheim im HEBA-Projekt. Ziel des Projektes ist, im Raum Mainz benachteiligte Jugendliche an eine Berufsausbildung heranzuführen, damit diese trotz schulischer Defizite oder Problemen im sozialen Umfeld eine Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten.

  • Heggbacher Wohn- und Werkstattverbund
    Heggbacher Einrichtungen

    Boehringer Ingelheim hat am Standort Biberach eine Kooperationsvereinbarung mit dem Heggbacher Wohn- und Werkstattverbund der St. Elisabeth-Stiftung getroffen. Im Rahmen verschiedener Projekte und freiwilligen ehrenamtlichen Engagements können Mitarbeiter Menschen mit Behinderung in gemeinsame Aktivitäten einbeziehen bzw. Verantwortung für diese Menschen übernehmen.

  • Netzwerk "Engagement" Landkreis Mainz-Bingen

    Unter dem Motto "Soziale Verantwortung leben" wirbt Boehringer Ingelheim mit der Internetplattform "Netzwerk Engagement" für bürgerschaftliches Engagement. Unter dem Leitgedanken "Helfen - Mitmachen - Freude haben" wird mit der Internetplattform die Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in der Region Mainz-Bingen verbessert. Mitarbeiter und Bürger werden motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren. Zu den Initiatoren und Betreibern der Plattform gehören neben Boehringer Ingelheim, der Landkreis Mainz-Bingen, die Stadt Ingelheim sowie das Diakonische Werk Mainz-Bingen.

  • Netzwerk "Ehrenamt" Landkreis Biberach
    Demenz-Luftballonaktion in Riedlingen 11.9.2010

    Foto: Josef Martin, Riedlingen

    Boehringer Ingelheim ist Mitglied im Netzwerk Ehrenamt des Landkreises Biberach. Das Unternehmen engagiert sich bei gemeinsamen Projekten, wie zum Beispiel der Initiative „Gegenseitig voneinander lernen“, einer Personalentwicklungsmaßnahme für Führungskräfte. Durch gegenseitige Hospitation von Führungskräften aus Wirtschaftsunternehmen und Sozialunternehmen soll dem jeweils anderen Partner ein Zugewinn an Wissen und Erfahrung ermöglicht werden. Der daraus resultierende persönliche Kontakt dient auch der Vertiefung eines dauerhaften Dialogs zwischen den Partnern.

  • Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS)
    Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS)

    Die Unternehmen der chemischen Industrie haben ein Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) eingerichtet, an dem sich Boehringer Ingelheim beteiligt. So stehen die Mitarbeiter des Unternehmens bei Chemikalienunfällen als kompetente Berater und Helfer zur Verfügung, um bei externen Unfällen mit Chemikalien Gefahren für Mensch und Umwelt schnell und fachgerecht zu begegnen.

  • "Tag der offenen Tür der Chemie"
    Tag der offenen Tür der Chemie

    Boehringer Ingelheim beteiligt sich auch im Jahr 2011 an der Aktion des Verbands der chemischen Industrie (VCI) „Tag der offenen Tür der Chemie“. Interessierte Bürger der Regionen haben dabei Gelegenheit zu erfahren, was innerhalb der Boehringer Ingelheim-Standorte in Ingelheim, Biberach und Dortmund geschieht.

  • Schlaganfall - ein Notfall
    Schlaganfall - ein Notfall

    Wissen über das Thema Schlaganfall kann Leben retten. Aufklärung rund um das Thema ist Boehringer Ingelheim seit Jahren ein großes Anliegen. In Zusammenarbeit mit Universitäten, Kliniken, Verbänden, Netzwerken, Kommunen und weiteren Partnern aus dem Gesundheitswesen hat das Unternehmen bereits zahlreiche Aufklärungskampagnen initiiert und durchgeführt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie des Schlaganfalls ist die Aufklärung der Bevölkerung und der gesamten Rettungskette. Der Faktor Zeit ist nach wie vor entscheidend – denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde. Boehringer Ingelheim  hat – gemeinsam mit zahlreichen Partnern – viele große Aufklärungsaktionen durchgeführt wie z.B. „Hannover gegen den Schlaganfall“, „Berlin gegen den Schlaganfall“, „München gegen den Schlaganfall“ und „Rhein-Main gegen den Schlaganfall“.

  • Gastgeber des Landeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“
    Landeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“

    Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ist seit 1994 Patenfirma und Gastgeber des Landeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ und richtet den Landesentscheid für den Forschungsnachwuchs aus. Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert. Die Wettbewerbssparte "Schüler experimentieren" findet auf Regionalebene statt.

  • Thomae-Stiftung
    Thomae-Stiftung

    Die Thomae-Stiftung für geistig Behinderte wurde 1996 eingerichtet. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Vereins Lebenshilfe für geistig Behinderte - Kreisvereinigung Biberach e.V. Ziel ist die Verwirklichung des Selbsthilfegedankens geistig Behinderter. Aus den Erträgen der Stiftung werden zahlreiche Projekte sowie die Arbeit der Lebenshilfe in Biberach unterstützt.

  • UNICEF
    Es besteht eine lange Zusammenarbeit mit UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen

    Ebenso besteht eine lange Zusammenarbeit mit UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Erlöse der Grafiken aus der Thomapyrin-Kunstedition zum Thema „Schmerz“ werden UNICEF für Hilfsprojekte in Ländern der Dritten Welt zur Verfügung gestellt.

  • Spenden bei Hilfsmassnahmen im Fall grosser Katastrophen
    Das Unternehmen Boehringer Ingelheim brachte sowohl weltweit als auch in Deutschland erhebliche Spenden für Hilfsmaßnahmen auf, die bei großen Katastrophen der letzten Jahre dringend benötigt wurden

    Das Unternehmen Boehringer Ingelheim brachte sowohl weltweit als auch in Deutschland erhebliche Spenden für Hilfsmaßnahmen auf, die bei großen Katastrophen der letzten Jahre dringend benötigt wurden. Dazu gehörten beispielsweise die Hilfe bei der Elbe-Flut oder auch in den vom Tsunami betroffenen Regionen in Südostasien sowie in den durch das Erdbeben in Kaschmir zerstörten Regionen. Neben Geldspenden stellte das Unternehmen Mitarbeiter frei, die zum Beispiel mit einem Team des Technischen Hilfswerks vor Ort Hilfe geleistet haben.

  • Beiträge zum Standort- und Zukunftsfaktor Bildung
    Beiträge zum Standort-und Zukunftsfaktor Bildung

    Boehringer Ingelheim leistet auf unterschiedlichen Ebenen auch viele Beiträge zum Standort- und Zukunftsfaktor Bildung. Im Rahmen einer engen Kooperation von Unternehmen und Hochschule wurde so zum Beispiel an der Fachhochschule in Biberach der neue Studiengang „Pharmazeutische Biotechnologie“ gegründet. Es ist das bisher einzige Projekt dieser Art, das bundesweit von privater Wirtschaft, Kommunen und öffentlicher Hand finanziert wird.

  • Mitglied bei der offenen Plattform "Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V."
    Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.

    Boehringer Ingelheim ist Mitglied bei der offenen Plattform "Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.". Die Mitgliedsunternehmen fördern Wissen in den einzelnen Lebenslernphasen und bringen Projekte mit Vorbildcharakter auf den Weg. Dabei legt die Wissensfabrik Wert auf Bildungspartnerschaften und Unternehmensprojekte, die einen spürbaren Beitrag zur Wissensgesellschaft leisten.

  • Fachtag „Werte schaffen durch soziales Engagement“

    Die Kultur der Zukunft wird ein bürgerschaftliches „Mit- und Selbermachen“ erfordern, bei der sich Bürger, Kommunen und Unternehmens verstärkt einbringen. Um andere Unternehmen und deren Mitarbeiter dafür zu begeistern, selbst aktiv zu werden, gestaltet Boehringer Ingelheim den Fachtag „Werte schaffen durch soziales Engagement“. Die Veranstaltung bringt Unternehmen und soziale Einrichtungen zusammen und informiert anhand von guten Beispielen aus der Praxis über Nutzen, Erfolg und Herausforderungen sozialen Engagements.

  • Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit

    Nachhaltigkeit und der dazu gehörende Respekt vor der Umwelt prägen das Handeln von Boehringer Ingelheim. Bei allen Aktivitäten bemüht sich Boehringer Ingelheim um den größtmöglichen Schutz seiner Mitarbeiter, seiner Nachbarn und der Natur. Das Unternehmen ist bestrebt, die natürlichen Ressourcen zu erhalten und das Umweltbewusstsein intern und extern nachdrücklich zu fördern.

  • Eigene Kraftwerke an den deutschen Standorten Biberach und Ingelheim
    Eigene Kraftwerke an den deutschen Standorten

    Boehringer Ingelheim betreibt an den deutschen Standorten Biberach und Ingelheim eigene Kraftwerke.

    Ziel der Energieversorgung ist die sichere, zugleich aber auch möglichst wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung.

    Als substanzieller Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung wird das Ingelheimer Kraftwerk seit Oktober 2004 statt wie früher durch Steinkohle mit Altholz vorwiegend aus der Rhein-Main-Region betrieben. Insgesamt hat das Unternehmen mehr als zehn Millionen Euro in diese Umstellungsmaßnahme investiert. Die umgerüstete Anlage verbessert insbesondere die CO2-Bilanz nachhaltig in einer Größenordnung von 90.000 Tonnen jährlich. Auch die Freisetzung weiterer Schadstoffe - etwa Schwefeldioxid und Staub - verringert sich deutlich.

  • Kaltwasserspeicher: Kälteversorgung in Biberach
    Kaltwasserspeicher Biberach

    Der größte Kaltwasserspeicher Deutschlands befindet sich auf dem Forschungscampus in Biberach. Der 27 Meter hohe Speicher verbessert die Kälteversorgung und spart dabei Energie, Wasser und Emissionen. Mit dem in der pharmazeutischen Industrie bundesweit einzigartigen Projekt verknüpft Boehringer Ingelheim Energiekosteneinsparungen und ökologische Aspekte wie Ressourcenschonung, Reduktion von Luftschadstoffen und Verringerung des CO2-Ausstoßes um 2.100 Tonnen pro Jahr als zukunftsweisende Antwort auf den steigenden Kältebedarf am Standort. Rund drei Millionen € hat Boehringer Ingelheim in das unkonventionelle Kältesystem investiert.

  • Kraft-Wärme-Kältekopplung in Gebäuden

    Neue Wege der Ressourcenschonung beschreitet Boehringer Ingelheim mit einer patentiertem Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Dazu wurde eine vorhandene Wärmerückgewinnungsanlage so ergänzt, dass die verbleibende Energie durch eine Wärmepumpe ausgekoppelt wird. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme kann damit bis zu 25 Prozent Primärenergie eingespart werden. Der CO2-Ausstoß sinkt um etwa 15 Prozent.