

Boehringer Ingelheim in Deutschland engagiert sich seit Jahrzehnten weit über die eigentlichen geschäftlichen Belange hinaus. Dieses Engagement, das unter anderem die Themenbereiche Nachbarn, Gesellschaft, Mitarbeiter oder Umwelt betrifft, umfasst eine Fülle von unterschiedlichen Aktivitäten, die nicht nur an den deutschen Standorten Ingelheim, Biberach und Dortmund durchgeführt werden.
Die ethischen Prinzipien, denen sich Boehringer Ingelheim seit 125 Jahren verpflichtet fühlt, haben eine Kultur der unternehmerischen und sozialen Verantwortung geschaffen. Soziales und gesellschaftliches Engagement haben für Boehringer Ingelheim viele Facetten und sind fest in unserer Unternehmensphilosophie verankert.

2011 fand zum zehnten Mal eine Umfrage zu den „Befindlichkeiten“ von Führungskräften in den Unternehmen der chemischen Industrie statt.
Die vom Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der Chemischen Industrie e. V. (VAA) durchgeführte Befragung ermittelte die aktuelle Stimmung von gut 2.000 außertariflichen und Leitenden Angestellten in 25 größeren Chemie- und Pharmaunternehmen.
Die Unternehmen wurden in den folgenden Kategorien bewertet:
Boehringer Ingelheim erzielte in der Kategorie "Motivation" das beste Ergebnis und steht damit insgesamt auf dem 3. Platz, eine Position besser als im Vorjahr. Die ersten beiden Plätze belegen Wacker Chemie und BASF.

Boehringer Ingelheim ist wiederholt für das „Beste Betriebliche Gesundheitsmanagement in der Sparte Chemie/Pharma“ mit dem Corporate Health Award ausgezeichnet worden.
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement leistet einen wichtigen Beitrag, um die Gesundheit, Arbeitskraft und Lebensqualität der Menschen im Unternehmen zu unterstützen. Boehringer Ingelheim bietet seinen Mitarbeitern sehr hochwertige und genau auf sie zugeschnittene Gesundheitsleistungen. Körperliche Fitness, Ernährung und Entspannung bilden die Schwerpunkte der Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge. So profitieren die Mitarbeiter beispielsweise im eigenen Boehringer Ingelheimbewegt–Gesundheitszentrum von Angeboten zur Rückengesundheit und körperlichen Fitness. Mit „FIT IM LEBEN – FIT IM JOB“ hat Boehringer Ingelheim ein mehrstufiges Gesundheits-Checkup-System mit nachaltigem präventivmedizinischen Fokus etabliert, das allen Mitarbeitern ab dem 40. Lebensjahr offen steht.
Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service und das Marktforschungsinstitut EuPD Research zeichnen seit 2009 jährlich die besten Betrieblichen Gesundheitskonzepte in acht Branchen- und drei Sonderkategorien aus, um so auf die Bedeutung Betrieblichen Gesundheitsmanagements aufmerksam zu machen. Die Teilnahme ist für alle Unternehmen, die aktiv Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter ergreifen, offen. Der Corporate Health Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und wird durch die Techniker Krankenkasse unterstützt.

Zertifikat seit 2005 - Re-zertifiziert 2008
Das audit berufundfamilie® ist ein strategisches Managementinstrument, das uns darin unterstützt, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in eine tragfähige, wirtschaftlich attraktive Balance zu bringen. Es wird von den führenden deutschen Wirtschaftsverbänden empfohlen und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin und des Bundeswirtschaftsministers.
"Responsible Care®" ist eine Selbstverpflichtung der chemischen Industrie. Dieses Programm wird von Boehringer Ingelheim intensiv mit eigenen Aktivitäten ausgefüllt.
Schon Auszubildende setzen sich mit "Responsible Care®" in Seminaren auseinander. Sie diskutieren die Leitlinien der Chemischen Industrie und tauschen ihre Erfahrungen im Unternehmen aus.

Das unabhängige Forschungsunternehmen CRF (Corporate Research Foundation) hat in seiner jüngsten Studie „Top-Arbeitgeber 2009“ die attraktivsten Unternehmen Deutschlands ermittelt; mit dabei unter den TOP 20 ist auch Boehringer Ingelheim.
Boehringer Ingelheim hat das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber“ erhalten, das für herausragende Qualität in der Unternehmens- und Arbeitgeberkultur steht. Verliehen wird die Auszeichnung von der Corporate Research Foundation (CRF), die seit 2003 die Arbeits- und Karrierebedingungen deutscher Firmen beurteilt. Boehringer Ingelheim belegte unter den TOP 20 als einziges forschendes Pharmaunternehmen den Platz 14. Insgesamt nahmen an der branchenübergreifenden Studie 105 Unternehmen teil, welche überwiegend zu den Großunternehmen zählen, u.a. Bosch, Henkel, Deutsche Bank, Carl Zeiss, Vodafone, Ernst & Young oder Sanofi.

Boehringer Ingelheim beteiligt sich auch im Jahr 2011 an der Aktion des Verbands der chemischen Industrie (VCI) „Tag der offenen Tür der Chemie“. Interessierte Bürger der Regionen haben dabei Gelegenheit zu erfahren, was innerhalb der Boehringer Ingelheim-Standorte in Ingelheim, Biberach und Dortmund geschieht.

Boehringer Ingelheim engagiert sich am Standort Ingelheim im HEBA-Projekt. Ziel des Projektes ist, im Raum Mainz benachteiligte Jugendliche an eine Berufsausbildung heranzuführen, damit diese trotz schulischer Defizite oder Problemen im sozialen Umfeld eine Chance auf einen Ausbildungsplatz erhalten.

Boehringer Ingelheim hat am Standort Biberach eine Kooperationsvereinbarung mit dem Heggbacher Wohn- und Werkstattverbund der St. Elisabeth-Stiftung getroffen. Im Rahmen verschiedener Projekte und freiwilligen ehrenamtlichen Engagements können Mitarbeiter Menschen mit Behinderung in gemeinsame Aktivitäten einbeziehen bzw. Verantwortung für diese Menschen übernehmen.
Unter dem Motto "Soziale Verantwortung leben" wirbt Boehringer Ingelheim mit der Internetplattform "Netzwerk Engagement" für bürgerschaftliches Engagement. Unter dem Leitgedanken "Helfen - Mitmachen - Freude haben" wird mit der Internetplattform die Vernetzung von ehrenamtlichem Engagement in der Region Mainz-Bingen verbessert. Mitarbeiter und Bürger werden motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren. Zu den Initiatoren und Betreibern der Plattform gehören neben Boehringer Ingelheim, der Landkreis Mainz-Bingen, die Stadt Ingelheim sowie das Diakonische Werk Mainz-Bingen.
Boehringer Ingelheim ist Mitglied im Netzwerk Ehrenamt des Landkreises Biberach. Das Unternehmen engagiert sich bei gemeinsamen Projekten, wie zum Beispiel der Initiative „Gegenseitig voneinander lernen“, einer Personalentwicklungsmaßnahme für Führungskräfte. Durch gegenseitige Hospitation von Führungskräften aus Wirtschaftsunternehmen und Sozialunternehmen soll dem jeweils anderen Partner ein Zugewinn an Wissen und Erfahrung ermöglicht werden. Der daraus resultierende persönliche Kontakt dient auch der Vertiefung eines dauerhaften Dialogs zwischen den Partnern.

Die Unternehmen der chemischen Industrie haben ein Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) eingerichtet, an dem sich Boehringer Ingelheim beteiligt. So stehen die Mitarbeiter des Unternehmens bei Chemikalienunfällen als kompetente Berater und Helfer zur Verfügung, um bei externen Unfällen mit Chemikalien Gefahren für Mensch und Umwelt schnell und fachgerecht zu begegnen.

Wissen über das Thema Schlaganfall kann Leben retten. Aufklärung rund um das Thema ist Boehringer Ingelheim seit Jahren ein großes Anliegen. In Zusammenarbeit mit Universitäten, Kliniken, Verbänden, Netzwerken, Kommunen und weiteren Partnern aus dem Gesundheitswesen hat das Unternehmen bereits zahlreiche Aufklärungskampagnen initiiert und durchgeführt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie des Schlaganfalls ist die Aufklärung der Bevölkerung und der gesamten Rettungskette. Der Faktor Zeit ist nach wie vor entscheidend – denn beim Schlaganfall zählt jede Sekunde. Alleine im Jahr 2010 hat Boehringer Ingelheim – gemeinsam mit zahlreichen Partnern – vier große Aufklärungsaktionen durchgeführt: „Hannover gegen den Schlaganfall“, „Berlin gegen den Schlaganfall“, „München gegen den Schlaganfall“ und „Rhein-Main gegen den Schlaganfall“. Für 2011 sind weitere große Kampagnen in Planung.

Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ist seit 1994 Patenfirma und Gastgeber des Landeswettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ und richtet den Landesentscheid für den Forschungsnachwuchs aus. Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik fördert. Die Wettbewerbssparte "Schüler experimentieren" findet auf Regionalebene statt.

Die Thomae-Stiftung für geistig Behinderte wurde 1996 eingerichtet. Zweck der Stiftung ist die Förderung des Vereins Lebenshilfe für geistig Behinderte - Kreisvereinigung Biberach e.V. Ziel ist die Verwirklichung des Selbsthilfegedankens geistig Behinderter. Aus den Erträgen der Stiftung werden zahlreiche Projekte sowie die Arbeit der Lebenshilfe in Biberach unterstützt.

Ebenso besteht eine lange Zusammenarbeit mit UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Die Erlöse der Grafiken aus der Thomapyrin-Kunstedition zum Thema „Schmerz“ werden UNICEF für Hilfsprojekte in Ländern der Dritten Welt zur Verfügung gestellt.

Das Unternehmen Boehringer Ingelheim brachte sowohl weltweit als auch in Deutschland erhebliche Spenden für Hilfsmaßnahmen auf, die bei großen Katastrophen der letzten Jahre dringend benötigt wurden. Dazu gehörten beispielsweise die Hilfe bei der Elbe-Flut oder auch in den vom Tsunami betroffenen Regionen in Südostasien sowie in den durch das Erdbeben in Kaschmir zerstörten Regionen. Neben Geldspenden stellte das Unternehmen Mitarbeiter frei, die zum Beispiel mit einem Team des Technischen Hilfswerks vor Ort Hilfe geleistet haben.

Boehringer Ingelheim leistet auf unterschiedlichen Ebenen auch viele Beiträge zum Standort- und Zukunftsfaktor Bildung. Im Rahmen einer engen Kooperation von Unternehmen und Hochschule wurde so zum Beispiel an der Fachhochschule in Biberach der neue Studiengang „Pharmazeutische Biotechnologie“ gegründet. Es ist das bisher einzige Projekt dieser Art, das bundesweit von privater Wirtschaft, Kommunen und öffentlicher Hand finanziert wird.

Boehringer Ingelheim ist Mitglied bei der offenen Plattform "Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.". Die Mitgliedsunternehmen fördern Wissen in den einzelnen Lebenslernphasen und bringen Projekte mit Vorbildcharakter auf den Weg. Dabei legt die Wissensfabrik Wert auf Bildungspartnerschaften und Unternehmensprojekte, die einen spürbaren Beitrag zur Wissensgesellschaft leisten.
Die Kultur der Zukunft wird ein bürgerschaftliches „Mit- und Selbermachen“ erfordern, bei der sich Bürger, Kommunen und Unternehmens verstärkt einbringen. Um andere Unternehmen und deren Mitarbeiter dafür zu begeistern, selbst aktiv zu werden, gestaltet Boehringer Ingelheim den Fachtag „Werte schaffen durch soziales Engagement“. Die Veranstaltung bringt Unternehmen und soziale Einrichtungen zusammen und informiert anhand von guten Beispielen aus der Praxis über Nutzen, Erfolg und Herausforderungen sozialen Engagements.

Nachhaltigkeit und der dazu gehörende Respekt vor der Umwelt prägen das Handeln von Boehringer Ingelheim. Bei allen Aktivitäten bemüht sich Boehringer Ingelheim um den größtmöglichen Schutz seiner Mitarbeiter, seiner Nachbarn und der Natur. Das Unternehmen ist bestrebt, die natürlichen Ressourcen zu erhalten und das Umweltbewusstsein intern und extern nachdrücklich zu fördern.

Boehringer Ingelheim betreibt an den deutschen Standorten Biberach und Ingelheim eigene Kraftwerke.
Ziel der Energieversorgung ist die sichere, zugleich aber auch möglichst wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung.
Als substanzieller Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung wird das Ingelheimer Kraftwerk seit Oktober 2004 statt wie früher durch Steinkohle mit Altholz vorwiegend aus der Rhein-Main-Region betrieben. Insgesamt hat das Unternehmen mehr als zehn Millionen Euro in diese Umstellungsmaßnahme investiert. Die umgerüstete Anlage verbessert insbesondere die CO
2-Bilanz nachhaltig in einer Größenordnung von 90.000 Tonnen jährlich. Auch die Freisetzung weiterer Schadstoffe - etwa Schwefeldioxid und Staub - verringert sich deutlich.

Der größte Kaltwasserspeicher Deutschlands befindet sich auf dem Forschungscampus in Biberach. Der 27 Meter hohe Speicher verbessert die Kälteversorgung und spart dabei Energie, Wasser und Emissionen. Mit dem in der pharmazeutischen Industrie bundesweit einzigartigen Projekt verknüpft Boehringer Ingelheim Energiekosteneinsparungen und ökologische Aspekte wie Ressourcenschonung, Reduktion von Luftschadstoffen und Verringerung des CO2-Ausstoßes um 2.100 Tonnen pro Jahr als zukunftsweisende Antwort auf den steigenden Kältebedarf am Standort. Rund drei Millionen € hat Boehringer Ingelheim in das unkonventionelle Kältesystem investiert.
Neue Wege der Ressourcenschonung beschreitet Boehringer Ingelheim mit einer patentiertem Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Dazu wurde eine vorhandene Wärmerückgewinnungsanlage so ergänzt, dass die verbleibende Energie durch eine Wärmepumpe ausgekoppelt wird. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme kann damit bis zu 25 Prozent Primärenergie eingespart werden. Der CO2-Ausstoß sinkt um etwa 15 Prozent.


