Sicherheit hat bei Boehringer Ingelheim immer „Vorfahrt“ - angefangen beim Transport über die Anlieferung bis zur Einlagerung aller Arten von Gütern. Geht es um den Umgang mit Gefahrstoffen, ist höchste Sorgfalt gefordert. Deshalb werden Logistiksysteme ständig überwacht, optimiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So ist gewährleistet, dass Sicherheit und Effizienz Hand in Hand gehen.
Themenstand veranschaulicht Gefahren im Straßenverkehr und auf dem Werksgelände
Im Rahmen der Initiative „Boehringer Ingelheim geht sicher“ konnten Mitarbeiter und Besucher die schwierigen Aufgaben, die Lkw-Fahrer täglich zu bewältigen haben, aus deren Per-spektive betrachten. Anhand von Schaubildern und praktischen Beispielen zeigte ein spezieller Themenstand, initiiert von der innerbetrieblichen Logistik, die potenziellen Gefahrensituationen.
Interessierte konnten in die Fahrerkabine steigen und sehen, wie groß die Sichteinschränkung durch den toten Winkel tatsächlich ist. Ziel der Aktion war es, durch Aufklärung Passanten und Radfahrer zu umsichtigerem Verhalten zu animieren. Denn diesen ist oft nicht bewusst, dass sie durch einen unbedachten Schritt oder riskante Überholmanöver schnell aus dem Blickfeld des Lkw-Fahrers verschwinden. Kennt man jedoch das Sichtfeld des anderen Verkehrsteilnehmers, kann man sich darauf einstellen und rücksichtsvoll agieren. Viele kritische Situationen oder Beinaheunfälle können so verhindert werden.
Seminare zur Ladungssicherung
Diese Meldung ist häufig im Verkehrsfunk zu hören: Verlorene Ladungsteile liegen auf einer Autobahn. Die Folge können schwere Unfälle sein, in die oft auch andere Verkehrsteilnehmer verwickelt werden.
Bei Boehringer Ingelheim werden täglich hunderte Transporte durchgeführt. Neben dem Be- und Entladen von Fahrzeugen für den innerbetrieblichen Transport werden auch Lkws für den externen Transport vorbereitet. Dies ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, die höchste Aufmerksamkeit erfordert.
Deshalb finden regelmäßig Seminare zum Thema „Ladungs-sicherung“ statt. Ein Referent schult die Teilnehmer in einem theoretischen Teil. Dann folgen die praktischen Übungen. Diese Kombination aus Theorie und Praxis erleichtert den Teilnehmern den Zugang zu den teilweise komplexen Seminarinhalten.
Zentraler Logistikbetrieb in Biberach
Optimale Effizienz und erhöhte Sicherheit bringt das neue Logistikzentrum in Biberach mit sich. Der Lkw-Verkehr wurde aus dem Kernbereich des Werksgeländes verlagert, um das Zusammentreffen mit Fußgängern zu vermeiden. Es gibt in dem neuen Komplex klar definierte Bereiche für die Anlieferung. Bisher gab es keine Lkw-Rampe, und das Entladen erfolgte direkt auf der Straße. Jetzt ist eine bequeme und sicherere Rampenentladung möglich. Die Güter werden direkt eingelagert oder in die Gefahrstofflagerbereiche weitergeleitet. Ein Verfahren für einen umfassenden Lkw-Check ist etabliert.
Höchste Priorität hat dabei die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften bei der Anlieferung von Gefahrstoffen. Diese werden von der Pforte dem Wareneingang angekündigt, dort nach den internen Vorschriften gekennzeichnet und dann entsprechend ihrer Gefahrstoffklassen eingelagert. Brennbare Flüssigkeiten werden beispielsweise ausschließlich in Räumen gelagert, die gegen jegliche Art von Funkenbildung geschützt sind. Das hochmoderne Lagerverwaltungssystem und eine regel-mäßige interne Kontrolle sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Auch externe Inspektionen durch die Überwachungs-behörde werden durchgeführt.