Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung: Etwa jeder vierte Mensch ab einem Alter von 40 Jahren wird im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern entwickeln. Allein in Deutschland sind etwa eine Million Menschen von dieser Volkskrankheit betroffen.
Vorhofflimmern ist zwar nicht unmittelbar lebensbedrohlich. Die Herzrhythmusstörung kann aber, neben der eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit, auch dramatische Folgen für die Patienten haben.
Menschen mit Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels im Herzen. Dieses Blutgerinnsel kann sich lösen und wird dann in den meisten Fällen in das Gehirn geschwemmt. Dadurch kann ein Schlaganfall ausgelöst werden. Patienten mit Vorhofflimmern haben deshalb ein bis zu fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko gegenüber Patienten ohne Vorhofflimmern. In Deutschland erleiden circa 40.000 Menschen pro Jahr einen durch Vorhofflimmern bedingten Schlaganfall. Durch Vorhofflimmern bedingte Schlaganfälle sind tendenziell schwerwiegender als Schlaganfälle anderer Ursache und gehen mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Tod und bleibende Behinderungen einher.
Viele durch Vorhofflimmern bedingte Schlaganfälle können mit einer geeigneten medikamentösen Therapie verhindert werden. Dazu verwendet man Substanzen, die in das Blutgerinnungssystem eingreifen und verhindern sollen, daß sich ein Blutgerinnsel bildet.
Auf der Seite
www.vorhofflimmern.de haben wir umfassende Informationen zum Thema Vorhofflimmern und Schlaganfall zusammengestellt.
Wenn Sie Arzt, Apotheker oder Fachjournalist sind, finden Sie auf unserer
Informationsseite für medizinische Fachkreise - nach Passworteingabe - weitere Inhalte zum Thema Vorhofflimmern, Schlaganfall und den verschreibungspflichtigen Medikamenten.