Bei einem gesunden Menschen befinden sich gerinnungshemmende und gerinnungsfördernde Stoffe in einem ausgeklügelten Gleichgewicht. Die operativ bedingte Ruhigstellung des Körpers und die Abklemmung wichtiger Blutgefäße bei einer Hüft- oder Knieoperation verändern dieses Gleichgewicht und führen zu einer verstärkten Blutgerinnung.
Zusätzlich ist das Gerinnungssystem durch die Operationswunde bzw. den dort einsetzenden Heilungsprozess aktiviert. Diese beiden Faktoren führen zu einer vermehrten Thrombenbildung im Körper.
Die Medikamente, die nach einer Hüft- oder Knieoperation eingesetzt werden, gleichen diese Verschiebung aus. Sie sorgen dafür, dass die Blutgerinnung verlangsamt wird und es nicht so schnell zu Verschlüssen eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel kommt.
Auf den Seiten www.neues-hueftgelenk.de und www.neues-kniegelenk.de haben wir umfassende Informationen zum Thema Gelenkersatz, Hüft- und Knieoperation und zur Thrombosevorbeugung zusammengestellt.
Wenn Sie den Fachkreisen nach § 10 Heilmittelwerbegesetz (HWG) angehören, finden Sie auf dem Informationsportal medworld.de unter Fachkreis-Information – nach Passworteingabe – weitere Inhalte zum Thema Thrombosevorbeugung und den verschreibungspflichtigen Medikamenten.