Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Sie befällt ein bestimmtes Gebiet des Gehirns, das beispielsweise an der Steuerung des Ablaufs von Bewegungen beteiligt ist. Die Krankheit beginnt oft mit unspezifischen Symptomen wie Muskel- und Gelenkschmerzen oder Befindlichkeitsstörungen.
Häufig nehmen Angehörige oder Außenstehende die Anzeichen eher wahr als der Betroffene selbst. Die Anzeichen der Parkinson-Krankheit sind zu Beginn nur schwach ausgeprägt und nicht sehr typisch – sie können also auch auf andere Krankheiten hindeuten. Körperbewegungen verlaufen langsamer als sonst. Das Mitschwingen des Arms beim Gehen kann vermindert sein. Der Betroffene kann auch über Schulterschmerzen oder Muskelverspannungen klagen, er kann sich müde und leistungsunfähig fühlen. Bereits einfache, alltägliche Dinge wie das Zuknöpfen eines Hemdes fallen schwer. Eine nach vorn gebeugte Körperhaltung kann ebenfalls auf die Parkinson-Erkrankung hindeuten, ebenfalls eine immer kleiner und unleserlicher werdende Handschrift.
Erstes deutlich sichtbares Zeichen ist in vielen Fällen das Zittern der Hände und Finger im Ruhezustand des Körpers ("Ruhezittern"). Meist ist zunächst entweder nur die rechte oder die linke Hand betroffen. Das Zittern – auch Tremor genannt – verschwindet typischerweise, sobald die Hand bewegt wird. Bei solchen gezielten Bewegungen und auch im Schlaf klingt es ab.
Informationen für Patienten
Detaillierte Informationen zur Morbus Parkinson und deren Behandlungsmethoden erhalten Sie auf dem Informationsportal medworld.de.
Informationen für Fachkreise
Wenn Sie den Fachkreisen nach § 10 Heilmittelwerbegesetz (HWG) angehören, finden Sie unter Fachkreis-Information - nach Passworteingabe - weitere Inhalte zur Morbus Parkinson und den verschreibungspflichtigen Medikamenten.