

Etwa 25 Prozent der deutschen Bevölkerung klagen im Laufe eines Jahres über Sodbrennen.
Sodbrennen wird verursacht, wenn saurer Speisebrei aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließt. Dies wird im Normalfall durch den Schließmuskel am Mageneingang verhindert. Nach einem üppigen Essen, wenn zu viel Magensäure produziert wird oder der Muskel erschlafft ist, kann die Funktion dieser Magenklappe jedoch gestört sein.
Sodbrennen lässt sich häufig auf den Lebensstil zurückführen. Mögliche Ursachen: Stress in Job und Alltag, üppige, fettige und scharf gewürzte oder besonders süße Speisen, verstärkter Kaffee-, Alkohol- und Nikotingenuss. Aber auch die Dauereinnahme bestimmter Medikamente kann ein Auslöser sein. Sodbrennen ist zudem das Leitsymptom der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD), bei der ein Defekt des Schließmuskels am Mageneingang zu einem Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre führt. Je häufiger die Beschwerden auftreten, desto belastender sind sie und umso größer ist die Gefahr ernsthafter Erkrankungen. Denn bleibt der Reflux dauerhaft unbehandelt, ist eine Schädigung der Speiseröhre möglich. Zudem begünstigt Sodbrennen die Entstehung von Asthma und chronischer Bronchitis. Rezeptfreie Mittel aus der Apotheke ermöglichen eine rechtzeitige und effektive Therapie, bei länger anhaltenden Beschwerden sollte der Arzt aufgesucht werden.
Sodbrennen ursächlich und nachhaltig bekämpfen mit Omeprazol
In der Selbstmedikation von Sodbrennen galten lange Zeit vor allem Antazida als Mittel der Wahl. Sie neutralisieren die Magensäure und verschaffen rasche Linderung. Nachteil: Ihre Wirkung hält nur wenige Stunden an. Langfristige Erleichterung bietet der Wirkstoff Omeprazol, der zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer gehört. Diese gelten als effektivste Behandlungsart gegen magensäure-bedingte Beschwerden, und sind inzwischen auch rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Boehringer Ingelheim stellt mit Buscogast® ein Omeprazol-Präparat für die effektive Selbstmedikation zur Verfügung, das bis zu 24 Stunden die Magensäureausschüttung stoppt und somit das Sodbrennen ursächlich bekämpft. Omeprazol war 1989 der erste Protonenpumpenhemmer, der in die Therapie von magensäurebedingten Beschwerden eingeführt wurde. Die umfangreiche und sehr gute Datenlage zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Leitsubstanz spiegelt die positive Erfahrung und erfolgreiche Therapie wieder. Der Wirkstoff wird an seinem Wirkungsort, den säureproduzierenden Belegzellen des Magens, in den aktiven Metaboliten umgewandelt und hemmt dort nachhaltig die Sekretion von Säure durch die Protonen-Kalium-ATPase (Protonenpumpe). Ein häufiges Nachdosieren wie bei den Antazida ist nicht notwendig, es genügt die Einnahme einer Kapsel pro Tag.