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Die CD4-Zellen, die Teil des Immunsystems sind, werden von HI-Viren (in rot) befallen. Das Immunsystem wird dadurch immer weiter zerstört. Der Körper erwirbt schließlich eine Immunschwäche (Acquired Immunodeficiency Syndrom, AIDS).
Die HI-Viren (in rot) vermehren sich in den CD4-Zellen des Immunsystems besonders schnell. Pro Tag bildet sich etwa eine Milliarde Viren. Mit zunehmender Zerstörung des Immunsystems schafft der Körper es nicht mehr, die Verluste der Immunzellen auszugleichen.
Ohne therapeutische Unterstützung werden etwa 25 Prozent der Kinder von HIV-infizierten Müttern bei der Geburt mit dem Virus infiziert. Durch die Gabe von Medikamenten kann die perinatale Übertragungsrate verringert werden.
HI-Viren (in rot) können in das zentrale Nervensystem, einschließlich des Gehirns, geschleust werden und sich hier ausbreiten. Viele antiretrovirale Arzneimittel können die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden. Einige HIV-Spezialisten empfehlen daher, dass die antiretrovirale Kombinationsbehandlung wenigstens eine Substanz enthalten sollte, die zu einem therapeutischen Plasmaspiegel in der Hirn-Rückenmarksflüssigkeit führt.