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09. Mai 2014

Preisträger des 49. Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ bei Boehringer Ingelheim geehrt

Schüler experimentieren Roboter

Ingelheim, 9. Mai 2014 – Die besten Teilnehmer des 49. Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ wurden heute bei Boehringer Ingelheim ausgezeichnet. Im Rahmen der Juniorsparte von „Jugend forscht“ hatten 107 Jungforscher zwei Tage lang ihre Projekte auf dem Werksgelände des Pharmaunternehmens in Ingelheim präsentiert. Zuvor hatten sie sich bei den Regionalentscheiden in Rheinland-Pfalz erfolgreich durchgesetzt. Eine Jury mit Vertretern aus Industrie, Schule und Wirtschaft prämierte nun die besten Arbeiten.

Die Nachwuchswissenschaftler, die bei der Anmeldung nicht älter als 14 Jahre alt sein durften, waren mit insgesamt 59 Einzel- und Gruppenarbeiten gegeneinander angetreten. Die Projekte umfassten dabei ein breites Themenspektrum aus den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Gleich drei Projekte beschäftigten sich mit biologisch abbaubaren Folien; andere Schüler gingen den Fragen nach, ob Waschpulver leuchten kann oder Handynutzung süchtig macht.

„Der Forschernachwuchs liegt uns am Herzen“, sagte Stefan Rinn, Landesleiter Deutschland von Boehringer Ingelheim

„Der Forschernachwuchs liegt uns am Herzen“, sagte Stefan Rinn, Landesleiter Deutschland von Boehringer Ingelheim

Mit einem Grußwort leitete Stefan Rinn, Landesleiter Deutschland von Boehringer Ingelheim, die Feierstunde ein. „Der Forschernachwuchs liegt uns am Herzen, daher unterstützen wir den Wettbewerb sehr gerne. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist es wichtig, junge Menschen frühzeitig für spannende Aufgaben in Forschung und Wissenschaft zu begeistern“, betonte Rinn.

Wie bereits im vergangenen Jahr richtete sich außerdem Doris Ahnen, Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, per Video-Grußwort an die Schüler. Auch Eveline Breyer, Bürgermeisterin der Stadt Ingelheim am Rhein, gratulierte den Teilnehmern zu ihren hervorragenden Arbeiten. Die Landeswettbewerbsleiterin von „Schüler experimentieren“, Dr. Ulrike Dittberner, und die Patenbeauftragte von Boehringer Ingelheim, Sybille Genth-Kluttig, ehrten die Sieger anschließend für ihre Leistungen.

Der erste Platz im Themengebiet Arbeitswelt ging in diesem Jahr an Max Fischer (14) von der Franziskusschule GRS+Irrel in Irrel für sein Projekt „Helmpflicht für Fahrradfahrer – Ohne Helm gibt’s was auf die Ohren“.

Lamice Kambouz (11), die das Gymnasium Nieder-Olm besucht, landete mit der Arbeit „Duftes Denken – Raumbeduftung zur besseren Konzentration?“ auf dem zweiten Rang. Über den dritten Platz freuten sich Lea und Jana Daferner (beide 12) von der Maria-Ward-Schule Mainz, die unter dem Motto „Biomülltüten aus Plastik – Nein Danke!“ in den Wettbewerb gestartet waren.

Landessieger im Bereich Biologie wurde Anna Müller (13) vom Helmholtz-Gymnasium in Zweibrücken mit dem Projekt „Schmetterlinge als Umweltindikator – Ist bei uns die Welt noch in Ordnung?“. Der zweite Platz wurde doppelt vergeben. Julius Dillinger (11), Schüler des Sebastian-Münster-Gymnasiums in Ingelheim, platzierte sich mit seinem Thema „Hau(p)tsache – Gefühl!“ ebenso erfolgreich wie  Amelie Kiehm (12) und Mira Lehner (12) vom Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken, die sich dem Thema „Konservierungsstoffe“ gewidmet hatten. Ebenfalls auf dem Siegerpodest: Felix Hofmann-von Kap-herr (13), der das Max-Planck-Gymnasium in Trier besucht, mit dem Projekt „Konservierung von Obst und Gemüse – Trocknung von Kartoffeln“.

Den ersten Platz im Arbeitsfeld Chemie belegten Eva Kroschel (12) und Milena May (13), beide vom Gymnasium an der Stadtmauer Bad Kreuznach, mit ihrem Projekt „Umweltfreundlicher Kleber aus Hafer“. Auch in dieser Disziplin wurde der zweite Rang doppelt vergeben: Elisabeth Steinbach (13), Chiara Werle-Hahn (13) und Julienne Brunsch (12) von der Integrierten Gesamtschule Kandel punkteten mit ihrem Thema „Geheimnis der Zauberstifte“ bei den Juroren. Philipp Heidrich (13), Moritz Petri (12) und Tobias Borzyk (14), die alle das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Neuwied besuchen, zeigten sich mit ihrem Arbeitstitel „Möglichkeiten der Papierherstellung unter Verwendung von verschiedenen Ausgangspapieren“ gleichauf. Marie-Luise Klöffer (14) und Bianca Funtak (13), Schülerinnen des Europa Gymnasiums Wörth, sicherten sich mit ihrem Thema „Umweltstarke Folie“ den dritten Platz.

Im Themengebiet Geo- und Raumwissenschaften siegten Pauline Adams (14)  und Miriam Franzen (14) vom Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasium in Trier. Sie standen mit ihrer Arbeit „Boden in Gefahr? – Gefahr aus dem Boden? Kupferbelastung in Weinbergsböden in Mehring an der Mosel“ ganz oben auf den Punktelisten der Juroren. Jérôme Picco (14), der das Otto-Schott-Gymnasium Mainz-Gonsenheim besucht, durfte sich mit seinem Thema „Eine unsichtbare Flutschutzmauer“ über den zweiten Platz freuen. Auf dem Fuß folgte Anna-Lena Schlich (13), Schülerin des Veldenz Gymnasiums Lauterecken, mit dem Projekt „Schützen Moose Hänge vor Erosion?“.

In der Disziplin Mathematik/Informatik überzeugte Yannik Spitzley (14) vom Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld mit seiner Arbeit „Entwicklung einer einfachen Rechenmaschine auf der Basis von Minecraft“ auf ganzer Linie. Den zweiten Platz vergaben die Juroren doppelt. Joseph Thommes (15), Schüler des Gymnasiums in Hermeskeil, platzierte sich mit seinem Thema „Game of Life“ dort ebenso wie Maximilian Wittmer (11) vom Gymnasium am Kaiserdom in Speyer mit dem Projekt „Rechentrainer – leicht Mathe üben“. Über den dritten Rang freuten sich Samuel Schwarz (11) und Teresa Schwarz (9) vom Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz, die mit der Arbeit „Wie rechneten die Babylonier?“ in den Wettbewerb gestartet waren.

Den ersten Platz im Bereich Physik konnte Julius Domack (13) vom Gymnasium Nieder-Olm mit dem Projekt „Bau einer Ionisationskammer zum einfachen Detektieren radioaktiver Strahlung im Alltag“ für sich beanspruchen. Dichtauf folgten die Schüler des Stefan-Andres-Gymnasiums Schweich, Laura  Clemens (12), Melissa Platz (13) und Désirée Heringlehner (13) mit ihrem Arbeitstitel „Geschirrtuch ade – oder etwa doch nicht?“. Dritte Sieger wurden Lucas Regh (10) und Julian Sauereisen (10) vom privaten Bischöflichen Gymnasium Willigis in Mainz, die sich dem Thema „Energiesparen – ganz natürlich!“ gewidmet hatten.

Im Bereich Technik setzten sich Henry Robin Frenzel (12) und Fabian Peters (10) vom Kinder-College Neuwied mit ihrem Arbeitstitel „Flugleistung bei verschieden gestalteten Tragflügelenden“ durch. Mit dem Projekt „Magische Autogläser“ landeten Leoni Krämer (12), Florian Nebenführ (12) und Johannes Papendieck (12), alle Schüler des Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz, auf dem zweiten Rang. Platz drei sicherten sich Iona Kuhn (11) und Rebecca Hofmann (11) vom Otto-Schott Gymnasium Mainz-Gonsenheim mit dem Titel „Das Google-Car-Modell – Ein autonomes ferngesteuertes Auto mit Robotertechnik“.

Im Bereich interdisziplinäre Arbeit errangen Clara Paulina Schug (14) und Lisa Carius (15) vom Otto-Schott Gymnasium Mainz-Gonsenheim mit ihrem Projekt „Deo, die dufte Wahrheit!“ den Sieg. Jérôme Picco (14), der die gleiche Schule besucht, ergatterte mit dem Thema „Eine unsichtbare Flutschutzmauer“ den zweiten Platz. Ebenfalls auf das Treppchen schafften es Jan Best (14) und Alexander Metternich (14) vom Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur. Sie waren mit dem Thema „Herstellung, Optimierung und Untersuchung von biologisch abbaubaren Kunststoffen auf Basis von regenerativen Rohstoffen“ in den Wettbewerb gestartet.

Boehringer Ingelheim engagierte sich bereits zum 20. Mal in Folge im Landesentscheid Rheinland-Pfalz. Das Engagement soll die regionale Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und Schulen fördern. In diesem Jahr unterstützen insgesamt rund 250 Partner den Wettbewerb mit rund neun Millionen Euro.

Fotos von der Veranstaltung und den Preisträgern finden Sie unter folgendem Link: http://www.presseteam.info/boehringer/schueler14/

Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 142 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 47.400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten wie zum Beispiel der Initiative „Making More Health“ ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2013 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 14,1 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen 19,5 Prozent der Umsatzerlöse.

Weitere Informationen zu Boehringer Ingelheim finden Sie unter www.boehringer-ingelheim.de

Presse Kontakt

  • Julia Löffelsend
    Julia Löffelsend

    Unternehmenskommunikation

     

    Boehringer Ingelheim GmbH