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20. April 2012

„Uns gefällt, was du im Kopf hast!“ - Preisträger des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“ bei Boehringer Ingelheim geehrt

Ingelheim, 20. April 2012 – Die besten Arbeiten des 47. Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“, der Juniorsparte von „Jugend forscht“, wurden heute bei Boehringer Ingelheim am Standort Ingelheim ausgezeichnet.

Künstliche Vulkanausbrüche, Untersuchungen zur Klebekraft von Gummibärchen oder die Frage „Kehrt ein Bumerang zum Werfer zurück?“: Das Spektrum an Themen und Ideen kannte in diesem Jahr keine Grenzen. 109 Schülerinnen und Schüler, die sich bei den zehn Regionalentscheiden erfolgreich durchgesetzt hatten, nahmen mit Begeisterung am Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ teil.

Mit seinem Grußwort leitete Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, die Feierstunde mit Preisverleihung ein. Auch Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, Claus Schick, Landrat des Kreises Mainz-Bingen, und Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim, ließen es sich nicht nehmen, den Teilnehmern per Video-Grußwort zu ihren hervorragenden Leistungen zu gratulieren. Die Ehrungen wurden von der Landeswettbewerbsleiterin von „Schüler experimentieren“, Dr. Ulrike Dittberner, und der Patenbeauftragten von Boehringer Ingelheim, Monika Michaely, vorgenommen.

Während der beiden Ausstellungstage in einer Zeltanlage auf dem Werksgelände von Boehringer Ingelheim machten sich zahlreiche Besucher persönlich ein Bild von den einfallsreichen Schülerexperimenten. Die 57 Arbeiten der 69 Jungen und 40 Mädchen verteilten sich auf sieben Kategorien, die wiederum von einer 27-köpfigen Jury aus Industrie, Schule und Wirtschaft bewertet wurden.

Im Themengebiet Arbeitswelt hatte Gero Schüler (14) vom Stefan-George-Gymnasium in Bingen die Nase vorn und wurde mit seinem Projekt „Schulranzengewicht visuell darstellen“ zum Landessieger gekürt. Den zweiten Platz erlangten Timo Daferner (13), Samuel Knewitz (13) und Daniel Mader (13) vom Privaten Bischöflichen Willigis-Gymnasium in Mainz mit ihrer Arbeit zum „Glow-In-The-Dark-Handschuh“. Den dritten Platz belegten Pascal Bernardy (14) und Sebastian Zeutzheim (14) von der Realschule plus in Vallendar mit der „Entwicklung eines High-Tech-Experimentierroboters für den Schulunterricht“.

Den ersten Platz im Fachbereich Biologie belegten gleich zwei Projekte: Leah Klussmann (12) und Franziska-Marie Ahrend (12), beide vom Gymnasium Nieder-Olm, überzeugten mit ihrer Untersuchung „Alles Banane? Der Reifungsprozess mit Gewichts-, Schalen- und Furchtanteilsveränderung“. Außerdem wurden auch Larissa Baron (13) und Danah Pudschun (13) vom Ottfried-von-Weißenburg-Gymnasium in Dahn und ihre „Versuche mit Asseln“ zum Landessieger gekürt. Zweite wurden Jessica Wernersbach (13) und Laura Hollenbach (13) vom Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim mit ihrem Projekt „Bevorzugen Kinder unter zwei Jahren schon eine bestimmte Farbe?“. Mit einem dritten Platz besiegelten Fee-Aurora Winkler (11) und Antonie Etscheid (11) vom Privaten Gymnasium der Ursulinen in Bad Neuenahr-Ahrweiler ihr gemeinsames Projekt „Schöne Töne? Nena contra Mozart – oder: Wie reagieren Phasmiden auf unterschiedliche (Musik-)Geräusche?“.

Im Fachgebiet Chemie punkteten Rachel Tanner (13), Lars Baur (13) und Emilia Nilges (15) vom Gymnasium Gonsenheim in Mainz, die mit ihrer Untersuchung zum „Target Parietin“ als Landessieger ausgezeichnet wurden. Zweiter wurde Niklas Schmickler (14) vom Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit seiner Untersuchung „Biologischer Pflanzenanbau mit Kupfer: Umweltschädlich oder nicht“. Den dritten Platz teilten sich Felix Graf (14) und Matthias Greiber (14) vom Max-Planck-Gymnasium in Trier mit ihrem Beitrag „Lithium-Ionen-Akkumulator“ und Patrick Riederer (14) vom Otto-Hahn-Gymnasium in Landau mit seinem Projekt „Vitamin-C- Gehalt der Paprika bei verschiedener Aufbewahrung und Zubereitung“.

Den ersten Platz im Fachbereich Geo- und Raumwissenschaften belegte Inga Enders (13) von der Privaten Maria-Ward-Schule in Mainz, die sich mit der Thematik „Ölunglück – weg mit dem Öl“ beschäftigt hatte. Den zweiten Platz erreichte Jasmin Dingels (15) von der Realschule plus Trier-Ehrang für ihren Beitrag „Zauberpulver in der Wüste“. Dritte wurden Anne Hoffmann (12) und Elena Stern (11) vom Ansonius-Gymnasium in Kirchberg mit ihren „Tollen Experimenten um künstliche Vulkanausbrüche“ sowie Leo Glanz (10) und Elias Morgenstern (13) vom Privaten Gymnasium am Weierhof in Bolanden mit ihrem Experiment „Heißes sprudelndes Wasser – das Modell eines Geysirs“.

Landessieger in der Kategorie Interdisziplinäre Arbeit wurde Maximilian Albers (14) vom Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur mit seiner Untersuchung „Chemische Speicherung der Sonnenengerie und Gewinnung von Warmwasser“. Ihre Nachforschungen zum Thema „Alltagsmittel gegen Schnecken“ brachten Franziska Sabina Raab (14), Lina Uhle (14) und Alina Sophie Thielen (14) vom Max-von-Laue-Gymnasium in Koblenz den zweiten Rang ein. Den dritten Platz in der Kategorie belegten Antonia Windisch (12) und Alina Bauer (13) vom Sophie-Hedwig-Gymnasium in Diez, die sich mit der Frage „Kann man Rollrasen selber mit beliebigen Böden aus der Natur züchten?“ beschäftigten.

Mit dem ersten Platz in der Disziplin Mathematik/Informatik wurde Vincent Paul Lakomy (14) vom Gymnasium Gonsenheim in Mainz für seinen Beitrag „Die Rubiks-Cube-lösende(n)-Maschine(n) auch DRCLM“ als Landessieger ausgezeichnet. Zweiter wurde Jan Philipp Dahms (13), ebenfalls vom Mainzer Gymnasium Gonsenheim, mit der „Entwicklung einer Programmiersprache“. Mit dem dritten Platz zeichneten die Juroren das Projekt „Roll the dice“ von Frederik Haun (13) vom Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Trier aus.

Die Frage „Kehrt ein Bumerang zum Werfer zurück – und wenn ja – warum?“ verhalf Leopold Kaufmann (12), Jonathan Appl (11) und Christopher Janas (11) vom Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim im Themengebiet Physik zum ersten Platz. Auf dem zweiten Platz landeten Mareike Drescher (13), Kathrin Wuth (12) und Elina Marie Müller (12) vom Sophie-Hedwig-Gymnasium in Diez, die sich mit dem Thema „Grillanzünder im Vergleich“ auseinandergesetzt hatten. Dritte wurden Constanze Gundelach (14) und Sabrina Babic (14) vom Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit ihrem Beitrag „Nachahmung verschiedener Textilfarben mit LED-Licht“.

Im Fachgebiet Technik hatte Simon Ostendorp (13) vom Kinder-College e.V. in Windhagen die Nase vorn: Mit der „Untersuchung von Flugsamen und Anwendungsmöglichkeiten bei der Konstruktion von Windrädern“ wurde er Landessieger. Über den zweiten Platz freuten sich Tobias Wegmann (13), Philipp Fürst (12) und Sebastian Becker (14) vom Ottfried-von-Weißenburg-Gymnasium in Dahn, die sich mit der „Analyse von Wurfbahnen für den Basketballwurf“ beschäftigt hatten. „Ein selbstgebauter Elektromotor“ von Martin Wagner (11) und Kai Dapper (11) vom Privaten Gymnasium am Weiherhof in Bolanden belegte den dritten Platz des Fachgebietes.

Boehringer Ingelheim ist seit 1994 Patenfirma und Gastgeber des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“. Dieser Wettbewerb wird nicht auf Bundesebene ausgetragen wie etwa „ Jugend forscht“, der für Schüler ab 16 Jahren konzipiert ist. Seit Beginn in den 1960er Jahren haben mehr als 210.000 junge Nachwuchswissenschaftler an den beiden Wettbewerben „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ teilgenommen. Von dem diesjährigen Aufruf „Uns gefällt, was du im Kopf hast!“ ließen sich deutschlandweit rund 11.000 Jungen und Mädchen inspirieren – ein neuer Teilnehmerrekord.

Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmakonzernen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 42.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Produkte mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.

Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.

Im Jahr 2010 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Gesamterlöse von rund 12,6 Mrd. Euro. Fast 24 Prozent der Umsätze aus dem größten Segment verschreibungspflichtige Arzneimittel investierte das Unternehmen in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente.

Weitere Informationen über „Schüler experimentieren“ 
www.jugend-forscht-rlp.de

Fotos der Preisträger finden Sie unter folgendem Link

Presse Kontakt

  • Matthias Kagerbauer
    Matthias Kagerbauer

    Unternehmenskommunikation

     

    Boehringer Ingelheim GmbH

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