Heidrun Thoma
Leiterin Unternehmenskommunikation
Boehringer Ingelheim GmbH
Bodensanierungsprojekt führt zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen
Ingelheim, 13. Juli 2012 – Boehringer Ingelheim wird ab dem 16. Juli Bodenuntersuchungen an der Kreuzung Binger Straße/Landesstraße L428 durchführen. Wie bereits angekündigt, sollen Altablagerungen im Bereich dieser Kreuzung saniert werden. Die Arbeiten werden ungefähr vier Wochen dauern und mittels Bohrungen östlich und westlich der Landesstraße L428 durchgeführt. Dazu sind kurzzeitig einseitige Straßensperrungen notwendig. Der Verkehrsfluss wird in dieser Zeit durch eine Ampelregelung gelenkt.
Im Bereich der Landesstraße L428 befinden sich ehemalige Sand-, Kies- und Tongruben, die nach den damals üblichen und genehmigten Verfahrensweisen mit Abfällen aus der chemischen Entwicklung und Produktion in den 1940er und 1950er Jahren verfüllt wurden, zum Teil bis in die 1970er Jahre hinein. Wie Boehringer Ingelheim bereits angekündigt hatte, sollen Ablagerungen vorsorglich und auf Eigeninitiative entsorgt und der Boden an den entsprechenden Stellen ausgetauscht werden.
Eine rechtliche Verpflichtung für die Bodensanierung besteht nicht, denn die Ablagerungen sind vorschriftsmäßig gesichert. Dennoch möchte Boehringer Ingelheim dank verbesserter technischer Möglichkeiten zur Erkundung, Analyse und Beseitigung von Ablagerungen Sanierungen voranbringen. Die Bohrungen haben zum Ziel, ein noch genaueres Bild über die Ablagerungen zu erhalten. Dies erleichtert die Umsetzung der geplanten Bodensanierung. Die Vorbereitungen für weitere Untersuchungen auf Grundstücken von Boehringer Ingelheim im Umfeld der Straßen sind bereits erfolgt.
Boehringer Ingelheim legt besonderen Wert auf die Arbeitssicherheit, deshalb wird der Baustellenbereich abgesperrt und Arbeitsschutzmaßnahmen für die Mitarbeiter getroffen.
Die Erlaubnis für die Bodenuntersuchungen wurde vorab bei den Grundstückseigentümern beantragt und von ihnen erteilt. Erste Gespräche zur Vorbereitung des Vorhabens mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) sowie den weiteren beteiligten Behörden und den Grundstückseigentümern fanden bereits im Frühjahr dieses Jahres statt und werden Mitte Juli fortgesetzt.
Boehringer Ingelheim hat es sich zum Ziel gesetzt, vorsorglich sämtliche möglichen Verunreinigungen des Bodens zu erkunden und dauerhaft zu entfernen, wo immer dies sinnvoll und technisch möglich ist.
Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 44.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.
Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.
Im Jahr 2011 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 13,2 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsfeld der verschreibungspflichtigen Medikamente entsprechen 23,5 Prozent der dort erzielten Umsatzerlöse.