Matthias Kagerbauer
Unternehmenskommunikation
Boehringer Ingelheim GmbH
Ingelheim, 03. Mai 2012 – Anlässlich der Ausstellung „Behinderte Menschen malen“, die im März bei Boehringer Ingelheim zu sehen war, spendete die Belegschaft des Unternehmens 3.300 Euro an zwei Werkstätten für behinderte Menschen. Die Spendengelder wollen die geförderten Institutionen, die Werkstatt für Behinderte Menschen in Mainz-Hechtsheim und das Herz-Jesu-Haus Kühr in Niederfell/Mosel, in die Maltherapie investieren.
Seit mehr als 30 Jahren veranstaltet das Mainzer Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung den Malwettbewerb „Behinderte Menschen malen“. Unter dem Motto „Polizei und Feuerwehr“ hatten mehr als 700 Menschen mit Behinderungen ihre Bilder für den Wettbewerb eingesandt; eine Auswahl der Bilder wurde in den Kalender „Behinderte Menschen malen“ aufgenommen. 1.200 Kalender waren für die Mitarbeiter von Boehringer Ingelheim ausgelegt worden, die sich dafür mit einer Spende bedankten. Patin des Projekts ist Ulrike von Baumbach aus der Gesellschafterfamilie.
Um auch den nicht im Kalender berücksichtigten Malern ein breites öffentliches Publikum zu bieten, konzipierte das Landesamt darüber hinaus eine Wanderausstellung der Werke, die in diesem Jahr schon zum dritten Mal im Mitarbeiterrestaurant von Boehringer Ingelheim am Standort Ingelheim gezeigt wurde. Passend zum 100-jährigen Jubiläum der Werkfeuerwehr des Unternehmens wurden die Bilder mit Polizei-und Feuerwehr-Motiven dort im März ausgestellt und fanden eine sehr positive Resonanz unter den Mitarbeitern. „Uns ist es wichtig, dass Klischees und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung abgebaut werden. Die Ausstellung ist eine Möglichkeit, unseren Beitrag dazu zu leisten“, betonte Olaf Guttzeit, Arbeitgeberbeauftragter für die Belange schwerbehinderter Menschen bei Boehringer Ingelheim. 2011 waren 370 Menschen mit Behinderung bei Boehringer Ingelheim beschäftigt.
Je 1.650 Euro kommen nun der Maltherapie in den beiden geförderten Institutionen zugute. Petra Hauschild, Leiterin des Sozialdienstes der Werkstatt für Behinderte Menschen in Mainz-Hechtsheim, dankte für die großzügige Unterstützung: „Das ist eine tolle Summe, die wir zugunsten der Kunsttherapie-Gruppen nutzen können. Wir haben immer einen regen Bedarf an Malutensilien.“ Auch Heike Ermert, Leiterin der Malgruppe des Herz-Jesu-Hauses Kühr in Niederfell, bedankte sich im Namen ihrer Einrichtung herzlich bei den Mitarbeitern von Boehringer Ingelheim.
Boehringer Ingelheim
Der Unternehmensverband Boehringer Ingelheim zählt weltweit zu den 20 führenden Pharmaunternehmen. Mit Hauptsitz in Ingelheim, Deutschland, ist Boehringer Ingelheim weltweit mit 145 verbundenen Unternehmen vertreten und beschäftigt insgesamt mehr als 44.000 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte des 1885 gegründeten Unternehmens in Familienbesitz liegen in der Forschung, Entwicklung, Produktion sowie im Marketing neuer Medikamente mit hohem therapeutischem Nutzen für die Humanmedizin sowie die Tiergesundheit.
Für Boehringer Ingelheim ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur. Dazu zählt das weltweite Engagement in sozialen Projekten ebenso wie der sorgsame Umgang mit den eigenen Mitarbeitern. Respekt, Chancengleichheit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bilden dabei die Basis des Miteinanders. Bei allen Aktivitäten des Unternehmens stehen zudem der Schutz und Erhalt der Umwelt im Fokus.
Im Jahr 2011 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 13,2 Mrd. Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung im Geschäftsfeld der verschreibungspflichtigen Medikamente entsprechen 23,5 Prozent der dort erzielten Umsatzerlöse.