23. August 2010

Ausbildung bei Boehringer Ingelheim weiterhin auf hohem Niveau

Ingelheim, 23. August 2010 – Zum Ausbildungsstart am 1. September 2010 stellt die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG 236 Ausbildungsplätze zur Verfügung und erhöht damit die ursprünglich geplante Zahl um acht weitere Stellen. Damit möchte das Unternehmen dazu beitragen, Lücken zwischen Angebot und Nachfrage nach Lehrstellen zu schließen und die tarifvertragliche Vereinbarung zur Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in der chemischen Industrie umzusetzen. Mit 127 Ausbildungsstellen am Standort Ingelheim, 101 am Standort Biberach/Riss und acht bei der Boehringer Ingelheim microParts GmbH am Standort Dortmund bietet das forschende pharmazeutische Unternehmen im neuen Ausbildungsjahr Schulabsolventen weiterhin die Chance eines qualifizierten Berufseinstiegs.

Schulabgänger, die sich für eine Ausbildung bei Boehringer Ingelheim interessieren, können derzeit zwischen 27 verschiedenen Ausbildungsgängen wählen. Das Spektrum umfasst im kaufmännischen Bereich Kaufleute für Bürokommunikation, Industriekaufleute, Fachlageristen bzw. -kräfte für Lagerlogistik sowie duale Studiengänge mit dem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik.
Einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt bieten die Produktionsberufe Chemikant, Pharmakant sowie Chemie- und Biologielaborant. Im techni-schen Bereich werden Elektroniker für Automatisierungstechnik, Mechatroniker sowie Industrie-, Konstruktions- und Zerspanungs-mechaniker angeboten, zudem der duale Studiengang zum Bachelor of Engineering in der Fachrichtung Informationstechnik und Elektrotechnik. Ergänzend kommen die Gastronomieberufe Koch und Restaurantfachfrau hinzu.
Das vollständige Ausbildungsangebot an den drei deutschen Standorten Ingelheim, Biberach und Dortmund findet sich unter www.boehringer-ingelheim.de.

Ausbildung als Investition in die Zukunft
Mit der kontinuierlichen Steigerung des Ausbildungsplatzangebotes ist in den vergangenen Jahren auch die Gesamtzahl der Auszubildenden stark gestiegen: Waren es im Jahr 2000 noch 495, so lag die Gesamtzahl zum Jahresende 2009 an den drei deutschen Standorten zusammen bei 722, davon 410 in Ingelheim, 283 in Biberach und 29 in Dortmund.

Boehringer Ingelheim bildet aktuell deutlich über den eigenen Bedarf hinaus aus. Insgesamt investierte das Unternehmen in Ingelheim und Biberach 2009 rund 19,3 Millionen Euro in die Berufsausbildung.

Demografie bedingt sind die Bewerberzahlen um Ausbildungsplätze in der gesamten Wirtschaft deutlich rückläufig. Das durchschnittliche Verhältnis von Bewerbern zu Ausbildungsplätzen lag bei Boehringer Ingelheim für den Ausbildungsstart 2010 bei etwa 10 zu1. Dabei gibt es berufsspezifisch deutliche Unterschiede. Besonders in den Produktionsberufen sank diese Relation teilweise auf 5 zu 1. Für 2011 rechnet das Unternehmen mit Schwierigkeiten, alle angebotenen Ausbildungsplätze mit entsprechend qualifizierten Bewerbern besetzen zu können.

Perspektiven bieten
Alle Prüfungsabsolventen, die die Übernahmekriterien erfüllten und eine Übernahme anstrebten, erhielten auch 2010 bei Boehringer Ingelheim eine befristete Übernahmeperspektive von mindestens zwölf Monaten. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen bereits 2005 einen Beschäftigungspool eingerichtet, der vergleichbar mit einem Leiharbeitsunternehmen die Ausgelernten befristet in Einsatzgebiete vermittelt, in denen entsprechende Nachfrage besteht. In den meisten Fällen erfolgt die Vermittlung auf Tätigkeiten, die dem erlernten Beruf entsprechen, nur in Ausnahmefällen kommt ein befristeter Einsatz in einer berufsfremden Tätigkeit vor.
In der Vergangenheit hat der Pool wirkungsvoll dazu beigetragen, dass die meisten Absolventen eine längerfristige Perspektive bei Boehringer Ingelheim und damit den Einstieg in ihren erlernten Beruf gefunden haben.

Presse Kontakt

  • Eva Freitag
    Eva Freitag

    Unternehmenskommunikation

     

    Boehringer Ingelheim Pharma

    GmbH & Co. KG

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