Werte schaffen durch Innovation19 May 2013

Unsere fünf Forschungsschwerpunkte

Der Erfolg von Boehringer Ingelheim im Bereich Forschung und Entwicklung stärkt zunehmend unser Arzneimittelportfolio und bietet für die Patienten einen deutlichen therapeutischen Nutzen. Unsere Arzneimittelforschung konzentriert sich auf fünf Hauptgebiete: Kardio-metabolische Erkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Immunologie und Entzündungskrankheiten, Onkologie sowie Atemwegserkrankungen.

Unsere Forschungsschwerpunkte

  • Kardio-Metabolische Erkrankungen
    Zellen der Bauchspeicheldrüse eines Diabetikers (Copyright: Lennart Nilsson)

    Dank unserer langjährigen Erfahrung auf diesem Therapiegebiet waren wir bereits in der Lage, Millionen von Patienten mit potenziell lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen zu helfen. Unsere Anstrengungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung haben in den vergangenen Jahren zu wichtigen Erfolgen insbesondere bei den Indikationen thromboembolische Erkrankungen und Typ-2-Diabetes geführt.

    Im Bereich der Herzkreislauferkrankungen und der chronischen Nierenerkrankungen konzentrieren sich unsere Bemühungen auf die Entwicklung von Behandlungsmethoden, die den Kurs dieser lebensbedrohlichen Krankheiten positiv beeinflussen können. Bei den Stoffwechselerkrankungen liegt unser Augenmerk auf neuen Konzepten für die Behandlung von Diabetes, Fettstoffwechselstörungen/Arteriosklerose und Fettleibigkeit. Zusammen mit der Behandlung von Bluthochdruck ergänzen sich diese Therapien gegenseitig bei der Verringerung des Risikos für kardiovaskuläre Mortalität und Morbidität.

    Das Unternehmen besitzt umfangreiche Kompetenzen im Bereich kleiner Moleküle und Biotherapeutika und arbeitet mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Industrie bei der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden zusammen, um den sich stets ändernden, noch ungedeckten medizinischen Bedarf zu decken.

    Forschungsschwerpunkte sind:

    • Typ 2 Diabetes
    • Adipositas
    • Fettstoffwechselstörungen/Arteriosklerose  

    Medikamentenentwicklung bei Fettstoffwechselstörungen/Arteriosklerose wird an folgenden Forschungszentren durchgeführt: in Biberach (Riss und Ridgefield, CT. (USA).

  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems
    Synapsen: Kontakte zwischen Nervenzellen beim Menschen (Copyright: Lennart Nilsson)

    Eine fortschreitende Degeneration von Nervenzellen ist ein typisches Merkmal aller chronischen neurologischen Erkrankungen. Unsere Wissenschaftler untersuchen Wege zur Identifizierung und Entwicklung neuer Behandlungsmethoden, die in diesen Prozess eingreifen können. Ziel ist es, Patienten und Ärzten bessere Möglichkeiten zur Behandlung dieser Erkrankungen zu bieten und Wege zur Verhinderung der zugrunde liegenden pathologischen Prozesse zu finden, die für das Fortschreiten der Krankheit verantwortlich sind.

    Darüber hinaus sind wir aktiv an der Erforschung neuer Schmerzmittel zur wirksamen Vorbeugung und Behandlung von Schmerzen beteiligt.

    In jüngster Zeit haben wir unsere Forschungsanstrengungen auch auf die Behandlung psychiatrischer Erkrankungen ausgeweitet.

    Forschungsschwerpunkte sind:

    • Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson
    • Chronischer Schmerz
    • Psychiatrische Indikationen

    Die Arzneimittelentwicklung für neurologische Erkrankungen geschieht am Forschungsstandort Biberach (Riss).

  • Immunologie und Entzündungskrankheiten

    Rheumatoide Arthritis und Multiple Sklerose gehören zu den chronischen, lebenslangen Autoimmunkrankheiten, die das Leben von Patienten erheblich beeinflussen. Obwohl wirksame Behandlungsmethoden vorhanden sind, gibt es immer noch einen erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf für Patienten, die nicht auf traditionelle Therapieansätze ansprechen oder bei denen im Laufe der Zeit eine Abnahme des therapeutischen Nutzens zu beobachten ist.

    Forschungsschwerpunkt ist:               

    • Rheumatoide Arthritis
    • Systemischer Lupus Erythematosus
    • Multiple Sklerose

    Die Arzneimittelentwicklung im Bereich Immunologie und Entzündungskrankheiten wird am Forschungsstandort Ridgefield (USA) durchgeführt.

  • Onkologie

    Onkologie

    Die Chancen für die Entdeckung wirksamer Medikamente waren auf dem Gebiet der Onkologie nie besser. Die Baupläne, wie Krebszellen genetisch und biochemisch arbeiten, ermöglichen es den Wissenschaftlern in unseren Laboren, sich auf vielversprechende Targets für potenzielle neue Therapiemöglichkeiten zu konzentrieren. Unter dem Einfluss der modernen Genetik, Biochemie und Biologie verändert sich allmählich die medizinische Praxis in der Onkologie, wobei sowohl Biopharmazeutika als auch Small-Molecule-Medikamente eine wachsende Therapiepalette eröffnen.

    Boehringer Ingelheim verfüget auch über zahlreiche Kooperationen mit Partnern sowohl aus der Wissenschaft als auch mit Biotechnologieunternehmen, die uns bei der Suche nach neuen Behandlungsmethoden unterstützen.

    Forschungsschwerpunkte sind:

    • Angiogenese-Inhibitoren
    • Signaltransduktions-Inhibitoren
    • Zellzykluskinase-Inhibitoren
    • Immuneffektormechanismen

    Arzneimittelentwicklung im onkologischen Bereich findet an unserem Forschungszentrum in Wien (Österreich) statt.

    Let's Work - Onkologie von Boehringer Ingelheim

    Unsere Website bietet schnell und übersichtlich aktuelle Fakten zu den Substanzen, Forschungsergebnissen und dem Engagement von Boehringer Ingelheim in der Onkologie. Die Website richtet sich ausschließlich an Fachkreise wie Ärzte, Apotheker und andere Angehörige des Heilgewerbes sowie Journalisten (gem. § 10 HWG)

  • Atemwegserkrankungen
    Mikroskopische Aufnahme der  Lungenschleimhaut  (Copyright: Lennart Nilsson)

    Boehringer Ingelheim gehört weltweit zu den  führenden Pharmaunternehmen bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen.

    In unserem voll integriertem Forschungs- und Entwicklungszentrum für das Therapiegebiet Atemwegserkrankungen in Biberach untersuchen über 200 Wissenschaftler sowohl kleine Moleküle als auch Biotherapeutika für die Behandlung von Atemwegserkrankungen. Zusammen mit ihren Partnern aus der Wissenschaft und Biotechnologie ist es ihr Ziel, Patienten und Ärzten verbesserte Therapien mit hoher Wirksamkeit, wenigen Nebenwirkungen und  patientenfreundlichen Darreichungsformen und Behandlungsstrategien anzubieten.

    Der Forschungsschwerpunkt liegt auf: 

    • Entzündliche Kaskaden bei Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
    • Airway Re-Modellierung wie z.B.  Schleim De-Regulierung
    • Prävention bei Exazerbationen
    • Fibrose

    Arzneimittelentwicklung für Atemwegserkrankungen wird an unserem Forschungsstandort in Biberach (Riss) durchgeführt.

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Discovering Together Differently

Innerhalb unserer Haupt-Therapiegebiete sind wir bestrebt, unser Know-how zu erweitern und mit wissenschaftlichen Institutionen, gemeinnützigen Forschungszentren und Biotechnologieunternehmen zusammenzuarbeiten, um alle Phasen des Forschungskontinuums abzudecken:

Derzeit besteht großer Optimierungsbedarf bei der Umsetzung von medizinischen Erkenntnissen in wirksame Behandlungsmethoden. Unser Ziel ist es, unser Verständnis von den zugrunde liegenden Mechanismen und Ursachen von Krankheiten zu verbessern, um zu den biologischen Erkenntnissen beizutragen und nach besseren Behandlungsmethoden für Krankheiten zu suchen.

Ständige Fortschritte in der Wissenschaft erfordern eine Zusammenarbeit mit externen Wissenszentren, um Zugang zu neuen und sich weiterentwickelnden Technologien zu erhalten, die uns in unserem Streben nach Exzellenz in den Bereichen Small-Molecule- und biologische Therapeutika unterstützen.  

Wir suchen außerdem nach Partnerschaften zur Zusammenarbeit und Entwicklung neuer Projekte in unseren Haupttherapiegebieten.

Erfahren Sie hierzu mehr auf unserer Partnering Webseite.

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