Medaille Heinrich-Wieland-Preis

Heinrich-Wieland-Preis

Der Heinrich-Wieland-Preis ist nach dem deutschen Chemiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Heinrich Otto Wieland (1877 – 1957) benannt. Heinrich Wieland war ein Cousin von Helene Boehringer, der Frau von Firmengründer Albert Boehringer. Von 1915 bis in die 1920er Jahre war Heinrich Wieland Berater bei Boehringer Ingelheim und baute in dieser Zeit die erste wissenschaftliche Abteilung des Unternehmens auf.

Der Preis

Seit 1964 wird der Heinrich-Wieland-Preis einmal jährlich für innovative wissenschaftliche Arbeiten in den Bereichen Biochemie, Chemie, Physiologie und klinische Medizin der Fette und Lipide vergeben.

Der Preis gehört international zu den renommiertesten Auszeichnungen. Die besondere Bedeutung des Heinrich-Wieland-Preises reflektiert sich in der Liste früherer Preisträger, unter denen sich viele weltbekannte Forscher befinden. Michael S. Brown und Joseph L. Goldstein aus Dallas/Texas (USA), die den Heinrich-Wieland-Preis im Jahr 1974 erhielten, wurden 1985 auch mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.

Preisträger 2010:

Ab dem Jahr 2011 wird der Preis von der Boehringer Ingelheim Stiftung vergeben.